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CB-Funk

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Unter CB-Funk, engl. "citizens’ band radio", oder Citizen Band, also "Bürger-Band" interpretiert, versteht man eine öffentlichen und kostenfreie "Jedermannfunk", die von jeder Person genutzt werden kann. Ein Bedarfsnachweis oder eine Prüfung ist hierzu nicht erforderlich. Allerdings sind beim Betrieb gesetzliche Vorgaben des jeweiligen Landes zu beachten: Anzahl der Kanäle, Sendeleistung, Frequenzbereich, Modulationsart und die Art der benutzten Antenne sind genau definiert und vorgegeben.

Um "funken" zu können, benötigt man entsprechendes Equipment: Funkgerät incl. Mikrofon und Antenne.

Es gibt diese als sogenannte Heimstationen (Feststationen), also Funkgeräte, welche ausschließlich stationär benutzt werden und mobile Geräte. Bei mobilen Geräten wird unterschieden, ob das Funkgerät in einem Kfz eingebaut wird oder als Handsprechfunkgerät, sogenannten Walkie-Talkies, von Insidern auch als "Handgurke" bezeichnet, betrieben wird.

Walkie- Talkies beinhalten Sprechtaste, Antenne, Mikrofon und Lautsprecher in einem Gerät. Bei Heim- oder Mobilgeräten ist der Lautsprecher im Gerät untergebracht. Oft kann ein externer Lautsprecher angeschlossen werden. Beide Gerätegruppen verfügen über ein mit Kabel angeschlossenes Mikrofon und müssen an eine Antenne verbunden werden. Bei Fahrzeugen ist die Antenne deutlich kürzer als bei Heimstationen, dort können diese bis fast 6m hoch sein. Unterschiede gibt es bei den Mikrofonen; Mobil- und Heimfunkgeräte verfügen über sogenannte Handmikrofone: Diese werden einfach in eine Hand genommen. Im Bild ist dieses Mikrofon auf dem eigentlichen Gerät zu erkennen. Daneben gibt es sogenannte Stand- oder Tischmikrofone. Diese werden "stehend" bei dem Funkgerät auf den "Tisch" gestellt. Gemeinsam ist den Mikrofonen die "Sprechtaste", Push-to-Talk (engl. für Drücke, um zu sprechen). Beide Varianten sind als "Vorverstärkermikrofone" erhältlich.


Im Gegensatz zum Telefon, wo "Gegensprechen" möglich ist, das bedeutet, man kann gleichzeitig sprechen und zuhören, ist beim CB-Funk "Wechselsprechen" (Wechselverkehr), üblich: Der Sprecher betätigt die Mikrofontaste, setzt den Text ab und löst diese, um seinem Gegenüber zuzuhören. Begriffe wie "Roger", "Over", "kommen", "over & out", sind teilweise aus dem Amateurfunkbereich und dem "amtlichen" Funkbetrieb entnommen, dazu kommen unzählige "QR." oder "QS.", sowie diverse Zahlenkürzel etc.

In Zeiten von Handys sind CB-Funkgeräte nahezu in den Hintergrund getreten, bei Lkw-Fahrern dürfte diese aber noch weitverbreitet sein.

CB-Funkgeräte können mit sogenannten Vorverstärkermikrofonen oder "Nachbrenner" getunt werden. Letztere können die Sendeleistung enorm erhöhen, sind aber in Deutschland regelmäßig verboten. Vorverstärkermikrofone verfügen oft über ein Batteriefach, da eine solche zum Betrieb benötigt wird. Bei diesen Mikrofonen bestehen ebenfalls unterschiede, sie können legal oder illegal genutzt werden.

Umgangssprachlich wird CB-Funk auch als "Idiotenband" bezeichnet, da jeder so ein Ding betreiben kann.

Der große Bruder zum CB-Funk ist der Amateurfunk, welcher aber in Deutschland an die Vergabe einer Lizenz gekoppelt ist. In Zeiten des Internets und Mobiltelefonen mit seinen immensen Kommunikationsmöglichkeiten tritt dieser ebenfalls mehr oder mehr in den Hintergrund.

Neben dieser "privaten" Möglichkeiten, drahtlos zu kommunizieren kommt noch der behördliche und gewerbliche Funk hinzu. Gewerblich ist z.B. Taxifunk oder Flugfunk. Für behördlich soll der Funk des Rettungswesen ( DRK, Feuerwehr, THW etc. ) oder Polizei genannt werden.

Hinzu kommt noch der militärische Funk.

Eine eigene Geschichte am Rande: Ich war mit 15 auch ein CB-Funk-Junkie und es war eine tolle Zeit. Die Telefongespräche damals waren noch getaktet, eine Einheit kostete 0,23 DM (ca.12 Eurocent) pro Ortsgespräch, ab 1980 gab es dann den 8-Minuten-Takt. Gespräche in einen anderen Vorwahlbereich oder gar ins Ausland waren "unbezahlbar" und im Falle des Falles wählte man das Gespräch auf die billigere Zeit nach 20.00 Uhr. Der CB-Funk war eine Alternative, da keiner auf die Uhr schauen musste und es wurde stundenlang über Gott und die Welt gequasselt. Es gehörte fast zum guten Ton, die Kisten "heißer" zu machen. Der "Gilb", so wurde das Fernmeldeamt der Deutschen Bundespost genannt, machte regelmäßig mit Messfahrzeugen Jagd auf "Funksünder" und bei "Stammkunden" kamen diese Herren auch schon mal in Begleitung der Polizei. Für viele war dies der Startschuss, ins Lager der Amateurfunker zu wechseln. Die Geschichte hatte auch ein ganz anderes Flair, als der heutige, selbstverständliche Griff zum mobilen Telefon oder der Gang ins Internetz und wirkte viel "technischer". Wer es nicht erlebt hat, kann sich das nicht vorstellen: In der großen weiten Welt hatte man seine eigene Funkstation und war einer von Wenigen, die gar nicht so wenig waren, und das war richtig cool. So wie es heute zahlreiche Handyläden gibt, gab es damals CB-Funk-Shops. Der CB-Funk-Trend schwappte um Mitte der 1970er über den großen Teich nach Deutschland und bald schon gab es große Funkrunden, Clubs, sowie Funkertreffen. Mitte bis Ende der 1980er hatte sich die Sache schon wieder fast erledigt. Zum einen mussten sich zu viele zu wenige Kanäle teilen, dann gab es eine ganze Reihe von Störenfrieden. Das Internet begann seinen Siegeszug und mobiles telefonieren wurde immer günstiger. Von den heutigen technischen Möglichkeiten, auch im CB-Funk konnte man damals nur träumen. Ob es aber noch einmal so einen Run auf "CB" gibt, wage ich zu bezweifeln.


Einleitung Bearbeiten

Über den CB-Funk versuchte Amy Kontakt zu Rick aufzunehmen. Der CB-Funk stammt wahrscheinlich aus einem alten Polizeiwagen.

HintergrundBearbeiten

Staffel 1Bearbeiten

Gute alte ZeitBearbeiten

Rick Grimes versucht über den CB-Funk in seinem Polizeiwagen Kontakt mit Überlebenden aufzunehmen, da er sich kurz vor Atlanta befindet.


Staffel 2 Bearbeiten

Zukunft im Rückspiegel Bearbeiten

Der CB-Funk ist ein letztes Mal in Shanes Fahrzeug zu sehen als sie vom zerstörten CDC wegfahren und sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft machen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.August 2016 um 23:15 Uhr geändert.
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