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Die deutsche SIG Sauer P226 war neben der Beretta 92FS eine Kandidatin den Colt M1911 bei den US-Streitkräften als Ordonnanzwaffe[1] zu ersetzen, unterlag ihr aber schließlich aufgrund des höheren Systempreises. Dennoch wurde diese Pistole bei den Navy Seals als Mk 25 Mod 0 eingeführt, ebenso in Teilbereichen der US-Streitkräfte. Unter der Bezeichnung M11 wird eine kompakte Variante der P226 eingesetzt, mehr dazu im Artikel SIG Sauer P228. Aufgrund der weiten Verbreitung dürfte es nicht besonders schwierig sein, eine P226 oder P228 aufzufinden.

SIG Sauer ist einer der ältesten Waffenhersteller Deutschlands, die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1751 zurück. Die Produktionsstätten sind in Deutschland, Schweiz und den USA.

Die P226 ist ab 1984 suk­zes­sive in unzähligen Ausführungen, Farbvarianten mit unterschiedlichsten Magazinkapazitäten erhältlich, teilweise mit einer Schiene unterhalb des Rahmens zur Anbringung eines Laseraufsatzes oder Tactical Lights bzw. entsprechende Kombinationsgeräten. Entwickelt wurde die P226 aus der ab 1975 produzierten P220 mit dem Ziel, eine Pistole mit höherer Magazinkapazität anbieten zu können. Neben dem NATO Kaliber 9 x 19 mm werden auch Varianten der P226 im Kaliber .40 S&W, .357 SIG und .22 Long Rifle angeboten. Ebenfalls sind für Sportschützen verschiedene Ausführungen erhältlich. Selbst als "Schmuckstück" ist die Waffe im Angebot. Nahezu überflüssig zu erwähnen, dass es auch eine "Tactical-Version" mit verlängertem Lauf zur Aufnahme eines Schalldämpferers gibt.

Als Dienstwaffe gilt die P226 als "Legende", Präzision, Robustheit und Zuverlässigkeit sind vorbildlich. Tests mit 25.000 Schuss ohne "Mucken" unterstreichen die Außergewöhnlichkeit der Pistole. Dabei liegt die SIG durchaus angenehm in der Hand, je nach Modell sollten sich Menschen ab mittelgroßen Händen auf Anhieb wohlfühlen. Allerdings ist die P226 weit davon entfernt, zierlich zu sein. Zur Reinigung lässt sich die Pistole mit wenigen Handgriffen rasch und ohne Werkzeug zerlegen, eine Eigenschaft, welche sie mit der Beretta 92FS/(M9) teilt. Im Gegensatz zu dieser verfügt die P226 über keine separat bedienbare Sicherung, was durchaus ein Vorteil sein kann; ziehen und schießen wird dadurch revolvertypisch.

Die Länge des Laufes beträgt seit Anbeginn der Produktion 4,4 Inch. Rahmen/Griffstück bestehen aus einer Aluminiumlegierung, Hahn, Schlagbolzen, Schlitten etc. aus Stahl. Die Griffschalen werden aus Holz oder Polymer, bzw. anderen Kunststoffen, gefertigt.

Die Bedienelemente sind alle auf der linken Seite angebracht, von vorne nach hinten am Rahmen: Der erste Hebel dient zum zerlegen der Waffe. Hinter dem zweiten Hebel verbirgt sich die Entspannfunktion (Decocker) für den Hahn. Der dritte Hebel dient als Schlittenfanghebel. Zwischen Abzugsbügel und Griffschale befindet sich der Auslöseknopf zur Magazinentriegelung. Der Abzug arbeitet nach dem "Double-Action/Single-Action" Prinzip. Pistolen mit "Double-Action-Only" erkennt man am fehlenden "Decocker"-Hebel.

Die Liste der Nutzer, welche P226-Varianten als Dienstwaffe verwenden, unterstreicht die Einmaligkeit der Pistole. Neben Spezialeinheiten der Berliner Polizei (SEK/MEK), gehören u.a. die britische, israelische und niederländische Armee, sowie Teile der schweizerischen Polizei zum Kundenkreis. Darüberhinaus werden die Pistolen bei folgenden Behörden genutzt:

Bundeskriminalamt, BKA

Special Air Service, SAS

Canadian Special Forces

Royal Canadian Mounted Police

Naval Criminal Investigative Service, NCIS auch als NAVY CIS bekannt

Diplomatic Security Service, DSS

United States Navy, SEALs

Federal Bureau of Investigation, FBI

Die Aufzählung ist alles andere als vollständig.

In einer zombieverseuchten Welt kann einem deutlich schlechteres passieren, als über eine P226 zu stolpern. Mit zwei oder mehr Ersatzmagazinen ist man sehr gut gerüstet, zumindest was das Thema "sidearm" betrifft. Eine vorhandene SIG kann man durch eine andere Pistole eher ergänzen, sie zu ersetzen fällt schwer. Colt M1911, Beretta 92FS/M9, SIG Sauer P226, Glock 17, wer die Auswahl hat, hat wirklich ein (Luxus-)Problem.

Im Falle des Falles sollte man keine der genannten Waffen zurückliegen lassen oder die Auswahl auf das Modell beschränken, für welches die meisten Magazine vorhanden sind.

Daten und Abbildung entsprechen der einer älteren P226 Version, die Anzahl der Patronen der Standard Magazinkapazität.


Schützen


Opfer


Hintergrund

Staffel 1

Vatos

Nachdem Glenn von den Vatos gefangen genommen wurde und anschließende Gespräche zu keinem Resultat führten, beschließt Rick seinen Freund mit Waffengewalt zu befreien. Zu diesem Zweck bereitet er die P226 vor, die allerdings nicht zum Einsatz kommt.


Staffel 3

Die Saat

Die Waffe wird erst genutzt, als die Farm-Überlebenden das Gefängnis entdeckt haben und es von einigen Zombies gesäubert werden muss. Dabei steht Maggie am Maschendrahtzaun des Außenhofes und erschießt einige der Untoten.


Leben und Tod

Als mehrere Zombies wiedermal in den Innenhof gelangen, erschießt Maggie einige mit der P226.


Anruf

Maggie und Daryl fahren gemeinsam zu einem Kindergarten um Muttermilchersatz fürs Baby zu besorgen. Während Daryl Ausschau hält, zerschlägt Maggie mit der SIG Sauer ein Fenster des Kindergartens. Im Kindergarten finden sie alles was sie für das Baby brauchen und fahren anschließend wieder zurück zum Gefängnis.


Auf der Jagd

Glenn und Maggie fahren zu einem Supermarkt um Essen und andere nützliche Dinge zu suchen. Nachdem sie alles gefunden haben, was sie brauchen, legen sie alles in einen roten Einkaufskorb. Plötzlich erklingt eine Stimme. Sie erkennen, dass es Merle ist und bedrohen ihn mit ihren Waffen. Doch Merle kann sie austricksen und nimmt Maggie als Geisel. Glenn ist gezwungen ihn nach Woodbury zu fahren.


Staffel 4

Kein Tag ohne Unglück

Während einer Versorgungstour wird der Trupp, dem Tyreese angehört, von Zombies angegriffen. Er nutzt die Waffe, um einige der Angreifer zu töten.


Verweise


Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.Juli 2016 um 09:10 Uhr geändert.
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